Riester Fondssparplan

Riester Zulagen

Riester Zulagen

Bei Einführung der Riester-Verträge waren die Fondsparpläne noch sehr begehrt. Doch seit der Finanzkrise ist das Interesse an der riskanten Anlageform deutlich zurückgegangen. Gerade die Anlage in Aktienfonds ist in Zeiten sinkender Kurse extrem riskant. Im Rahmen der Beitrags- oder Kapitalgarantie verpflichten sich die Anbieter zwar, zu Beginn der Rente die eingezahlten Beiträge nebst Zulagen auszuzahlen, dennoch hofft natürlich jeder Sparer auf hohe Renditen. So macht der Abschluss eines Fondssparplans in jungen Jahren Sinn, bis zum Renteneintritt können die Kursschwankungen während der Laufzeit aufgefangen werden.

Langfristig Aussicht auf Rendite

Stiftung Warentest hat Ende 2008 Fondsparpläne unter die Lupe genommen. Die Experten gehen davon aus, dass auf lange Sicht gesehen keine Verluste drohen und die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Rendite der Fondsparpläne marginal sind. In krisenreichen Zeiten schichten die Anbieter ihr Portfolio um und investieren in sicherere Anlagen. Während der Laufzeit des Vertrages stehen die Verluste bis zum Renteneintritt nur auf dem Papier, so dass Sorgen um tatsächlich realisierte Verluste in der Regel unbegründet sind.

Vor- und Nachteile des Fondssparplans

Der größte Vorteil eines Fondssparplanes ist ohne Zweifel die Aussicht auf eine hohe Rendite. Je mehr Geld in Aktienfonds fließt, umso höher ist die Chance auf große Kursgewinne. Nach Ermittlung der Stiftung Warentest sind jährliche Renditen von bis zu 10 Prozent möglich. Im Vergleich zu anderen Riester-Sparformen sind die Abschlusskosten bei einem Fondssparplan relativ gering. Während der Einzahlungsphase profitiert der Riester-Sparer darüber hinaus von der Abgeltungssteuerfreiheit des Vertrages. In den Genuss der gesamten Vorteile kommen Sparer jedoch nur, wenn der Vertrag bis zum Ende geführt wird. Wird ein Fondsparplan während der Laufzeit aufgelöst, so kann es zu erheblichen Einbußen kommen.

Werden Fondsanteile gekauft, so können Ausgabeaufschläge von bis zu 5 Prozent der Sparrate fällig werden. Darüber hinaus lassen sich die Anbieter das Fondsmanagement mit einer jährlichen Verwaltungsgebühr bezahlen. Entscheidet sich ein Sparer während der Laufzeit für ein anderes Riester-Produkt, so ist das in der Regel nicht ohne Verlust möglich.

Fazit

Wer in jungen Jahren beginnt zu "riestern", trifft mit einem Riester Fondssparplan trotz der Kursrisiken eine gute Wahl. Während der langen Einzahlungsphase werden die Kursverluste in der Regel ausgeglichen, so dass sich die Rendite des Fondssparplans positiv entwickelt. Kunden, die sicherheitsorientiert denken und die nach einem Blick auf sinkende Kurse nicht mehr schlafen können, sollten von einem Fondssparplan Abstand nehmen.

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