Riester Vergleich

Riester Zulagen

Riester Zulagen

Auf dem Markt tummeln sich unzählige Riester-Angebote. Bei Abschluss eines Vertrages binden sich die Kunden für eine lange Laufzeit, so dass die Wahl eines seriösen Anbieters mit flexiblen und transparenten Verträgen im Vordergrund stehen sollte.

Was sollte beim Abschluss beachtet werden?

Banken und Versicherungen haben eine Vielzahl unterschiedlicher Riester-Verträge im Programm. Um die richtige Variante herauszufinden, gilt es für den Riester-Sparer einige Punkte zu beachten:

  • Zunächst sollte der Sparer seine persönlichen Vorsorgeziele festlegen. Sollen zusätzlich zur Altersvorsorge noch weitere Risiken wie Hinterbliebenenschutz oder Erwerbsminderung abgesichert werden?
  • Unabhängig vom Produkt sollte die Garantierente geprüft werden. Dabei gilt nicht der hochgerechnete Betrag, sondern der Betrag, den der Anbieter garantiert auszahlen muss.
  • Konnte der Anbieter in der Vergangenheit zufriedenstellende Überschüsse erzielen? Nur wenn der Versicherer das Geld gewinnbringend und wirtschaftlich anlegt, kommen am Ende der Laufzeit noch Überschüsse zu der garantierten Rente.
  • Das Angebot muss von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen zertifiziert sein. Nur dann werden staatliche Zulagen gezahlt.
  • Wer eher sicherheitsorientiert denkt, sollte von einem Fondssparplan Abstand nehmen. Auch für ältere Sparer rentiert sich ein Fondsprodukt oft nicht.
  • Bei Unterschrift sollte unbedingt auf die Abschluss- und Verwaltungskosten geachtet werden. Bei einigen Anbietern fressen die Kosten gerade in den ersten Jahren die eingezahlten Beträge auf.

In der Finanztest-Ausgabe 10/2012 testete die Stiftung Warentest insgesamt 29 Riester-Angebote. Doch nur fünf erhielten das Testurteil "gut", achtmal vergaben die Warentester ein "ausreichend". Den Großteil der Angebote werteten die Tester "befriedigend". Neben der Garantierente am Laufzeitende bezogen die Warentester auch die Transparenz und die Flexibilität eines Riester-Vertrages in ihre Beurteilung mit ein.

Auf Transparenz und Flexibilität achten

Bei einem Vergleich unterschiedlicher Angebote sollten diese Punkte nicht unbeachtet bleiben, denn ein Riester-Vertrag bindet den Sparer für einen langen Zeitraum. Wer während der Laufzeit die Sparrate nicht mehr erbringen kann, muss bei einer vorzeitige Auflösung des Vertrages mit teils erheblichen Einbußen rechnen. Die Warentester weisen darauf hin, dass bei Abschluss des Vertrages auch geklärt werden sollte, was bei einer Beitragsfreistellung oder einem früheren Rentenbeginn mit dem Vertrag passiert. Gerade bei einer langen Laufzeit muss ein Vertrag flexibel genug sein, um in unterschiedlichen Lebenssituationen angepasst werden zu können. So sollte es beispielsweise möglich sein, den Vertrag während der Elternzeit oder eines Sabbatjahres ruhen zu lassen um ihn später zu den alten Konditionen weiterzuführen.

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